Arbeitsstelle Musisch-kulturelle Bildung ...
 
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Playing Arts-Laboratorium 2010-2011

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Fortbildung zur
Entfaltung schöpferischer Kräfte
und zur
Förderung ästhetischer Kompetenz

Spiel
Bewegung
Kunst
Performance
Kreativität
Spiritualität



Inhalt:
1. Fortbildung für Person und Praxisfeld
2. Playing Arts ...
3. Laboratorium ...
4. Institutionen
5. Bausteine – Themen – Inhalte – Termine
6. Bescheinigungen und Zertifikat
7. Orte der Fortbildung
8. Kosten der Fortbildung
9. Anmeldebedingungen
10. Information und Beratung: Inhalte – Organisation – Finanzierung
11. Kontakt - Leitung und Begleitung der Fortbildung
12. Referentinnen und Referenten
13. Bestellung des Ausschreibungsheftes
14. Noch mehr Playing Arts
15. Allgemeine Geschäftsbedingungen ...





PA-Labor PA-Labor PA-Labor


 ∧  1. Fortbildung für Person und Praxisfeld

Das Leben unserer Zeit und das berufliche Handeln wird zunehmend mit wirtschaftlichen Maßstäben gemessen und auf das überprüfbare Erreichen von Zielen ausgerichtet. Spielräume für freies, selbst bestimmtes Gestalten, für eigensinnige Suchbewegungen und offene Lernprozesse schrumpfen in Folge solcher Entwicklungen. Funktionstüchtigkeit wird zur prägenden Kategorie obwohl Kreativität überall erwartet wird.

  • Kein Wunder, dass dies Sehnsüchte nach Spielräumen des Lebens weckt und danach, diese auch wirklich sinnerfüllt zu bespielen.
  • Kein Wunder, dass der Bedarf wächst, schöpferische Kräfte zu stärken und zu entfalten.
  • Kein Wunder, dass die Neugier auf bisher nicht entdeckte ästhetische Erfahrungsfelder größer wird und auch der Bedarf, ästhetische Phänomene „lesen“, verstehen, nutzen und gestalten zu können.

Wenn es stimmt, dass die sich weiter zuspitzende kapitalistische, weltumspannende Leistungsgesellschaft die Menschen auf immer neue Weise krank macht, dann müssen auch weiterhin Gegenstrategien erfunden und angewendet werden und Gegenbewegungen eingeübt werden. Spiel als Dimension des Lebens und der Lebendigkeit ist dabei unverzichtbar. Und Spiel dient fachlichen Qualifikationen im besten Sinne: Wer kreative, mündige, teamfähige, flexible, authentische Akteure will, die deshalb mit anderen gut "gemeinsame Sache" machen können, weil sie dabei ihr "eigenes Ding" machen, der wird nicht darum herum kommen, ästhetische Bildung als notwendigen Bestandteil des Bildungsgeschehens zu begreifen (nach Ulrike Handke, Ästhetische Projekte 2006).

PLAYING ARTS >>> sich Spielraum schaffen.

Auch dieses vierte Playing Arts-Laboratorium ist eine Fortbildungsreihe zur Entfaltung der eigenen schöpferischen Kräfte und zur Förderung ästhetischer Kompetenzen. Grundlage ist Spiel in seinen vielschichtigen Erscheinungsformen und die Begegnung mit den Künsten unserer Zeit. Die Fortbildungsreihe bietet mit grundlegenden und wechselnden Seminarthemen und Seminarinhalten den Teilnehmenden aus verschiedenen Praxisfeldern kirchlicher Arbeit ein vielschichtiges Lern– und Erfahrungsfeld im Spiel.



 ∧  2. Playing Arts...

ist ein Selbstbildungsprojekt im Dreieck zwischen Kreativität, Spiritualität und Kunst. Spiel im Sinne von Playing Arts ist eine Haltung oder besser eine (Lebens-)Bewegung. Es ist eine offene Haltung für das Göttliche und das neugierige Streben nach Lebens-Quellen aus dem eigenen Tun (oder Lassen). Es geht darum, die eigenen schöpferischen Potenziale zu entfalten und in Wechselspielen mit anderen zu erweitern. Es geht bei diesem Spielverständnis um einen Beitrag zur Lebenskunst und um den Ausbau von Fähigkeiten, das eigene Praxisfeld (mit seinen Gestaltungsaufgaben und Gestaltungsvorhaben) zu bereichern. So wird eine Differenzierung der eigenen Wahrnehmungsfähigkeit möglich, gleichzeitig erweitert sich das Repertoire eigener Ausdrucksmittel. Dabei wird eine Basis dafür geschaffen, die weitreichenden Dimensionen von Spiel (Bildung, Kommunikation, Kreativität, Spiritualität, Vergnügen, Sinnlichkeit, Neugier, Zufall, ...) zu begreifen und aufzugreifen.

PLAYING ARTS >>> verflüssigen, wenn etwas unnötig festsitzt.

Spiel im Sinne von PLAYING ARTS ist mit den Möglichkeiten, den Herausforderungen und den Fragen unserer Gegenwart verbunden. Daraus wird unmittelbar einsichtig, dass dies entsprechend geeignete Wege des Lernens erfordert.

  • Das TUN steht im Mittelpunkt. Playing Arts ist in erster Linie eine ästhetische PRAXIS.
  • Routinen und Gewohnheiten unterbrechen und Zwischenräume aufsuchen oder schaffen.
  • Sich von den Künsten der Gegenwart anregen lassen ohne selbst Kunst produzieren zu müssen.
  • Neugier kultivieren: Was mich „wirklich wirklich“ interessiert, das integriere ich in die Experimente meiner Kreativität.
  • Zufälle als Gelegenheiten und nicht als Störungen wahrnehmen und Unvorhersehbarkeit aushalten.
  • Begegnungen mit der Instabilität riskieren, Irritationen der Wahrnehmung zulassen und verflüssigen, was unnötig fest sitzt.
  • Dem Eigensinn und dem eigenen Geschmack trauen und diesen erweitern und verfeinern.
  • Auf Resonanzen achten: bemerken, was mich lockt, reizt und interessiert.
  • Wechselspiele und Zusammenspiele mit anderen eingehen.
  • Den Wirklichkeitssinn um den Möglichkeitssinn erweitern.

Die Teilnehmenden dieser Fortbildung spielen in vernetzten Bereichen wie z.B. Bewegung und Tanz, Bildende Kunst, Performance, Film, Literatur und Musik, mit Farben, digitalen Medien und vielen interessanten Materialien und Werkzeugen. Ziel der Fortbildung ist es, Basis-Erfahrungen mit Arbeitsweisen im Sinne von PLAYING ARTS zu erlangen. Die erworbenen Kompetenzen befähigen dazu, Spiel in verantwortlicher und einfühlsamer Weise in das eigene Praxisfeld einzubeziehen.



 ∧  3. Laboratorium...

ist dabei ein Hinweis auf die Arbeitsweise. Die Teilnehmenden begeben sich selbst in kreative Prozesse. Die Selbstnavigation als eine Art Mäandern durch die Anregungs- und Impulsfelder reizt zur Antwort auf die Frage: "was interessiert mich wirklich?" und wahrscheinlich zu der Feststellung: "wir haben keine Zeit uns zu beeilen".
Zwischen Gelingen und Scheitern, Entwickeln und Verwerfen schaffen die Teilnehmenden Neues. Dies ist Spielen im besten Sinne, weil der Ausgang ungewiss ist und es ist sinnvoll, weil es neugierig, selbstverantwortlich, kreativ, kompetent und heiter macht. Spiel ist die immer neue Erfindung der Lebendigkeit.

PLAYING ARTS >>> den Akku der eigenen Kreativität aufladen.

Das Lernfeld breitet sich aus zwischen dem fachlichen Angebot, der fachlichen Anleitung/Begleitung und der Begegnung mit sich selbst und den anderen Teilnehmenden. Es geht gleichermaßen um den Raum, die Atmosphäre und die Choreografie des Lernens. Dabei werden Anschlüsse an die aktuelle Bildungsdebatte geschaffen, vor allem dort, wo diese die Selbstbildung thematisiert. Reichhaltige Bezüge zum Kunstgeschehen der Gegenwart und zu weiteren ästhetischen Themenfeldern werden hergestellt.

Das Playing Arts-Laboratorium eignet sich als persönliche Fortbildung ebenso wie zur Fortbildung in beruflichen, nebenberuflichen und ehrenamtlichen Praxisfeldern der
  • Kinder- und Jugendarbeit
  • Gemeinde- und Gottesdienstarbeit
  • Bildungsarbeit
  • Sozialarbeit
  • Kulturarbeit und
  • Schule.

Die Verschiedenheit der Teilnehmenden (Alter, Berufe, Vorerfahrungen und Praxisfelder) ist bereichernd und anregend.



 ∧  4. Institutionen

Das Playing Arts-Laboratorium wird von der Arbeitsstelle Musisch-kulturelle Bildung im Evang. Jugendwerk in Württemberg getragen und gestaltet. Das Konzept "Playing Arts-Laboratorium" wird vom Leitungsteam dieser Fortbildung verantwortet und vom Fachbeirat Spiel/Playing Arts begleitet. Die Arbeitsstelle Musisch-kulturelle Bildung ist ein Arbeitsbereich des Evang. Jugendwerks in Württemberg und damit eine Einrichtung der Evang. Landeskirche Württemberg.

PLAYING ARTS >>> sich selbst überraschen.

Playing Arts entwickelt sich als Form ästhetischer Selbstbildung in Zusammenarbeit mit dem "Netzwerk Spiel & Kultur. Playing Arts e.V." und dem "Institut für Jugend-, Kultur- und Sozialarbeit e.V. Burckhardthaus" weiter.



 ∧  5. Bausteine – Themen – Inhalte – Termine

Das Fortbildungsprogramm Playing Arts-Laboratorium erstreckt sich über 1 ½-Jahre und umfasst 6 Wochenend-Seminare, 1 fünftägige Werkstatt-Woche, die SpielRaum-Tage und den Abschluss-Tag, hinzu kommt der zeitliche Aufwand für das eigene Spiel-Vorhaben.
Bezogen auf die Themen der Wochenendseminare und der Werkstattwoche werden keine speziellen Vorkenntnisse oder Fähigkeiten vorausgesetzt.

Informations- und Entscheidungsabende
PLAYING ARTS IM AUSBLICK
Montag, 25. Januar 2010
von 19.00-21:30 Uhr im ejw in Stuttgart-Vaihingen
Informationen zum Fortbildungsprogramm und erste Einblicke in die Arbeitsweise und die Seminarthemen.
Leitung: Eva-Maria Beller und Robby Höschele


Wochenend-Seminare
AM ANFANG WAR DAS SPIEL: NEUGIER – BEWEGUNG – SPIEL
26. – 28. Februar 2010
Spiel ist ein altes Menschheitsthema: Alte Spiele, Spiele der Kindheit, die eigene Spiel-Geschichte, Spiel-Regeln, Spiel-Orte, Spiel-Themen, Spiel-Ideen. Und alles hat mit Neugier und dem Hin und Her von Bewegungen zu tun – was Spiel hat sitzt nicht fest.
Leitung: Eva-Maria Beller und Robby Höschele


SPIEL – KUNST – EIGENSINN
16. – 18. April 2010
Den Künsten neugierig begegnen, sich anrühren oder aus der Fassung bringen lassen – um nach eigensinnigen Gestaltungsregeln selbst schöpferisch aktiv zu werden. Sich vom Spiel der Kunst zur Kunst des Spiels leiten lassen.
Leitung: Eva-Maria Beller und Robby Höschele


KÖRPER – TANZ – ENTFALTUNG
2.-4. Juli 2010
Tanz ist eine der ersten Kunst- und Ausdrucksformen des Menschen. Sie ist flüchtig, entsteht im Moment und folgt spontanen, inneren Bewegungsentwürfen. Die eigenen Bewegungsmöglichkeiten entdecken und erweitern und die Körpersprache als Kommunikationsmittel ausloten.
Leitung: Elke Scheller und Robby Höschele


Werkstatt-Woche
MUSIK – BEWEGUNG – IMPROVISATION
6. – 10. September 2010
Musikalische Inspiration und musikalisches Experiment verbunden mit freier und materialbezogener Bewegung und frei fliegender Phantasie ergeben Spielanlässe, die in ein gemeinsames Improvisationsspiel münden.
Leitung: Matthias Graf, Eva-Maria Beller und Robby Höschele


Wochenend-Seminare
NATUR – KULTUR – PERFORMANCE
15. – 17. Oktober 2010
An den Schnittstellen von Natur und Kultur Spielmöglichkeiten erforschen und in eigenen performativen Beiträgen gestalten, in denen vom Zufall Bestimmtes und Komponiertes zusammen fallen. Performance ist denken und sprechen mit dem ganzen Körper.
Leitung: Thomas Putze und Robby Höschele


SPIEL – SPIRITUALITÄT – LEBENSKUNST
25. – 27. Februar 2011
Es gibt eine Energie des Spiels, die nur jenseits von Pflichterfüllung und fremdbestimmten Ansprüchen möglich ist, diese Energie ist unverfügbar. Öffnungen entwickeln, Offenheit einüben: im Spiel mit ausgewählten Gestaltungsmitteln empfindlich für den Geschmack am Göttlichen und für die Geschmacks-Nuancen im Leben sein.
Leitung: Petra Dais und Robby Höschele


ZU-TEXTEN – LEER-LESEN – UM-SCHREIBEN
20. –22. Mai 2011
Wenn die Gewohnheiten im Umgang mit Sprache zurück treten können, öffnet sich ein wenig bespieltes Feld: Text-Baustellen locken die Neugier und der Wagemut findet und erfindet neue Worte, Sprach-Bilder und Text-Stücke.
Leitung: Eva-Maria Beller und Robby Höschele


Zwischendurch-Briefe zur Lernbegleitung
Die Teilnehmenden erhalten regelmäßig Zwischendurch-Briefe mit ergänzenden fachlichen Beiträgen, Hinweisen und Informationen: Medienbeiträge, Web-Funde, Fachliteratur, Kulturveranstaltungen, Kunstbeispiele.


Tagestreffen der SpielRaum-Beratungsgruppe
Es geht darum, sich nach Beginn der Fortbildung im persönlichen Umfeld oder der beruflichen Praxis einen eigenen SpielRaum zu erschließen und in einem der Tagestreffen der Gruppe vorzustellen. Das führt zur Realisierung eines eigenen Spiel-Vorhabens (siehe unten). Neben praktischen Beispielen ist das kollegiale Gespräch und die kollegiale Beratung hier die wichtigste Lern- und Arbeitsform. Die Teilnahme an sechs bis acht Treffen ist in der Zeit von September 2010 bis Juli 2011 vorgesehen.
Termine werden in Absprache mit der Gruppe festgelegt. Die Verpflegung wird von der Gruppe organisiert.
Realisierung eines eigenen Spiel-Vorhabens mit Beratung
Ein eigenes Spiel-Vorhaben im persönlichen Umfeld oder in der beruflichen Praxis realisieren und dokumentieren (mit Beratung).
Leitung: Eva-Maria Beller und Robby Höschele


Abschluss- und Auswertungstag
PLAYING ARTS: FEST DER SPIELRÄUME
Samstag, 24. September 2011
von 11-20 Uhr im ejw in Stuttgart-Vaihingen
Auswertung der Fortbildung und Reflexion der eigenen Lern- und Entdeckungswege. Rückblick, Ausblick und Festlicher Abschluss mit Zertifikatübergabe.
Leitung: Eva-Maria Beller und Robby Höschele


Playing Arts-Atelier
Eine Teilnahme am Playing Arts-Atelier vom 5.-9. September 2011 (letzte Woche der Schul-Sommerferien in Baden-Württemberg) ist möglich und wird empfohlen, ist aber nicht Bestandteil der Fortbildung und nicht im Teilnahmebeitrag enthalten.
» mehr...



 ∧  6. Bescheinigungen und Zertifikat

Die Teilnahme an allen einzelnen Teilen der Fortbildung wird jeweils bestätigt. Am Ende der Fortbildung erhalten die Teilnehmenden ein zusammenfassendes Teilnahme-Zertifikat.



 ∧  7. Orte der Fortbildung

Die Wochenendseminare finden in der modernen Tagungsstätte Hohenwart Forum bei Pforzheim, die Werkstattwoche in der Ackerbauschule im Kloster Kirchberg zwischen Horb, Sulz/N. und Haigerloch statt. An beiden Orten legen wir Wert auf gute Verpflegung.
Die Übernachtung im Einzelzimmer ist auf Anfrage gegen Erstattung der Mehrkosten möglich.
Die Treffen der SpielRaum-Gruppe finden im ejw in Stuttgart-Vaihingen statt.



 ∧  8. Kosten der Fortbildung

Die Teilnahme an der Fortbildung kostet € 1.800,--
  • Wochenendseminare inklusiv Verpflegung, Übernachtung im Doppelzimmer und Material
  • Werkstattwoche inklusiv Verpflegung, Übernachtung im Doppelzimmer und Material
  • Zwischendurch-Briefe zur Lernbegleitung und Entdeckungsunterstützung
  • SpielRaum-Gruppe und Beratung bei der Realisierung eines eigenen Spiel-Vorhabens
  • Abschluss- und Auswertungstag

Der gesamte Teilnahmebeitrag wird in 9 Teilbeträgen erhoben:
€ 190,-- vor dem 1. Wochenendseminar
5 x € 210,-- vor jedem weiteren Wochenend-Seminar
€ 350,-- vor der Werkstattwoche
2 x € 105,-- vor Beginn und in der Mitte des SpielRaum-Gruppen-Zeitraums

Bei der Beantragung eines Fortbildungszuschusses sind wir gerne behilflich.
Die Kosten für ein eigenes Spiel-Vorhaben und die Kosten für eine eventuelle Teilnahme am Playing Arts-Atelier im Sommer 2011 sind nicht im Teilnahmebeitrag enthalten.


 ∧  9. Anmeldebedingungen

Nach der Anmeldung erhalten die Teilnehmenden eine Einladung zum Informationsabend am Montag, 25. Januar 2010. Liegen mehr Anmeldungen vor als Plätze in der Fortbildung vorhanden sind, informieren wir die betroffenen Personen (Reihenfolge nach Eingangsdatum der Anmeldung).
Nach der Teilnahme am ersten Seminarwochenende (26.-28. Februar 2010, Teilnahmebeitrag € 190,00) wird die verbindliche Anmeldung mit der Fortbildungsvereinbarung vorgenommen. Erst mit dieser verbindlichen Anmeldung verpflichten sich die Teilnehmenden zur Bezahlung der weiteren Teilnahmekosten (€ 1610,00) in acht weiteren Teilbeträgen jeweils nach Erhalt einer Rechnung.

Die Fortbildung kommt zu Stande, wenn sich nach dem ersten Seminarwochenende insgesamt mindestens 14 Teilnehmende anmelden. Die Fortbildungsgruppe kann aus 14-18 Teilnehmenden bestehen. Das Mindestalter ist 18 Jahre.



 ∧  10. Information und Beratung: Inhalte – Organisation – Finanzierung

Informationen zu Inhalten und Arbeitsweisen, zur Organisation der Fortbildung sowie Beratung bei Fragen zur Anerkennung und finanziellen Förderung der Fortbildung durch Anstellungsträger gibt:
» Robby Höschele
Teamleiter der Arbeitsstelle Musisch-kulturelle Bildung im ejw
und Referent für den Bereich Spiel/Playing Arts



 ∧  11. Leitung und Begleitung der Fortbildung


Robby Höschele, Spiel- und Theaterpädagoge (AGS)/Playing Artist, Diakon, Stuttgart
Eva-Maria Beller, Spiel- und Theaterpädagogin (AGS)/Playing Artist, Sozialpädagogin, Diakonin, Allensbach
Marianne Frank, Spiel- und Theaterpädagogin (AGS)/Playing Artist, Sozialpädagogin, Freiburg (Teamberatung)




 ∧  12. Referentinnen und Referenten

Die Wochenendseminare und die Werkstattwoche werden jeweils von einer weiteren Fachreferentin bzw. einem weiteren Fachreferenten geleitet.

Elke Scheller, Tanzpädagogin, Konstanz
Petra Dais, Pfarrerin und Playing Artist, Stuttgart
Matthias Graf, Musiker, Karlsruhe
Thomas Putze, Bildhauer und Performancekünstler, Stuttgart




 ∧  13. Bestellung des Ausschreibungsheftes

Das Ausschreibungsheft mit dieser Beschreibung des Playing Arts-Laboratoriums kann unter Angabe der gewünschten Stückzahl kostenlos angefordert werden:

Servicebüro der
Arbeitsstelle Musisch-kulturelle Bildung im ejw
Postfach 80 03 27
70503 Stuttgart
Telefon 0711/9781-186
Telefax 0711/9781-105
mukubi@ejwue.de



 ∧  14. Noch mehr Playing Arts

Einblicke in das erste und zweite Playing Arts-Laboratorium
Hier gibt es Foto-Einblicke in die ersten drei Fortbildungsreihen seit 2001.
» Einblicke in das Playing Arts-Laboratorium 2008-2009
» Einblicke in das Playing Arts-Laboratorium 2004-2006
» Einblicke in das Playing Arts-Laboratorium 2001-2003


Playing Arts-Atelier
Das ist eine fünftägige Werkstattwoche unter einem Rahmenthema (2009: "Erd-Bewegungen") für Menschen, die in ihren eigenen Praxisfeldern oder im Alltag oft nicht die Zeit finden oder sich nicht die Gelegenheit verschaffen können, eigenen schöpferischen Impulsen und Ideen auch wirklich nachzugehen. Das Playing Arts-Atelier gibt es im zweijährigen Wechsel mit der Werkstattwoche des Playing Arts-Laboratoriums (in der letzten Woche der Schulsommerferien in Baden-Württemberg) und ist eine wunderbare Möglichkeit, Playing Arts kennen zu lernen oder zu vertiefen
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Playing Arts-Netzwerk
Das "Netzwerk Spiel & Kultur. Playing Arts e.V." ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Playing Artists zum fachlichen Austausch, zur gegenseitigen Unterstützung und zur Weiterentwicklung der ästhetischen Bildungsarbeit und der Playing Arts-Praxis.
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Playing Arts-Symposion/Festival
Jährliche bundesweite Fachveranstaltung und Plattform für Begegnung und Austausch im zweijährigen Wechsel als Fachtagung oder als Projektplattform. Es wird vom Fortbildungsinstitut Burckhardthaus e.V. der EKD veranstaltet.
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Playing Arts-Fortbildungen zur Vertiefung
Bundesweit angebotene Fortbildungen und Fortbildungsreihen an verschiedenen Orten, veranstaltet vom Fortbildungsinstitut Burckhardthaus e.V. der EKD.
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Playing Arts-Bücher
Playing Arts – Beiträge aus der Arbeit des Burckhardthauses, Band 8
Christoph Riemer und Benedikt Sturzenhecker
2002, Triga-Verlag

Playing Arts – Impulse ästhetischer Bildung für die Jugendarbeit, mit Projektbeispielen auf DVD
Christoph Riemer und Benedikt Sturzenhecker
2005, Juventa-Verlag



 ∧  15. Allgemeine Geschäftsbedingungen für Seminare und Bildungsveranstaltungen des Evangelischen Jugendwerks in Württemberg

  1. Teilnehmerin/Teilnehmer
    An unseren Angeboten kann jede und jeder teilnehmen, sofern für das jeweilige Programm keine Teilnahmebeschränkungen (z. B. Alter, Geschlecht, Art des Seminars oder der Bildungsveranstaltung) angegeben sind.
     
  2. Anmeldung
    Benutzen Sie bitte die vorgedruckten Anmeldeformulare. Anmeldungen werden in der Regel nur schriftlich angenommen. Bei Minderjährigen ist das Anmeldeformular vom Minderjährigen und einem Sorgeberechtigten zu unterschreiben. Eine besondere Anmeldebestätigung erfolgt nicht, wenn wir Ihre Anmeldung per Brief oder Fax erhalten haben. Sollte eine Veranstaltung ausgebucht sein, erfolgt eine schriftliche Absage innerhalb von 10 Tagen nach Zugang Ihrer Anmeldung.

    Bei einer elektronisch übermittelten Anmeldung per Online über eine unserer Internetseiten ("Online-Anmeldung") oder per E-Mail an die in der Ausschreibung veröffentlichte Anschrift müssen die Informationen des Anmeldeformulars enthalten sein. Nach Zugang Ihrer Anmeldung erhalten Sie innerhalb von 10 Tagen eine Anmeldebestätigung per E-Mail zugesandt. Die Anmeldung eines minderjährigen Teilnehmenden, die mittels "Online-Anmeldung" oder per E-Mail vorgenommen wird, ist nicht gültig.
     
  3. Rücktritt der/des Teilnehmenden oder des Veranstalters
    Die/der Teilnehmende kann bis Seminar- oder Bildungsveranstaltungsbeginn jederzeit durch Erklärung gegenüber dem Veranstalter, die schriftlich erfolgen muss, vom Vertrag zurücktreten. Stichtag ist der Eingang der schriftlichen Rücktrittserklärung. In jedem Fall des Rücktritts durch den Teilnehmenden steht dem Veranstalter unter Berücksichtigung gewöhnlich ersparter Aufwendungen folgende pauschale Entschädigung zu:

    1. Bei Veranstaltungen ohne Übernachtung sind ab dem 14. Tag bis zum Veranstaltungsbeginn der veröffentlichte Seminar- oder Bildungsveranstaltungsbeitrag, jedoch maximal € 20,-- pro Teilnehmendem zu bezahlen.
    2. Bei Veranstaltungen mit ein bis zwei Übernachtungen (Wochenenden) sind ab dem 14. Tag bis zum Veranstaltungsbeginn 50% des veröffentlichten Seminar- oder Bildungsveranstaltungsbeitrags pro Teilnehmendem zu bezahlen.
    3. Bei Veranstaltungen mit mehr als zwei Übernachtungen vom 42. bis 22. Tag sind vor Veranstaltungsbeginn 25% und vom 21. Tag bis zum Veranstaltungsbeginn 50% des veröffentlichten Seminar- oder Bildungsveranstaltungsbeitrags pro Teilnehmendem zu bezahlen.
    4. Es wird darauf hingewiesen, dass die Nichtteilnahme an der Veranstaltung ohne ausdrückliche schriftliche Rücktrittserklärung nicht als Rücktritt gilt, sondern in diesem Fall die/der Teilnehmende zur vollen Bezahlung des Teilnahmebeitrages verpflichtet bleibt.
    5. Der Veranstalter kann im Falle des Rücktritts eine von den vorstehenden Pauschalen abweichende, konkret berechnete Entschädigung verlangen.
    6. Eine nur zeitweise Teilnahme an einer Seminar- oder Bildungsveranstaltung berechtigt nicht zur Minderung des jeweiligen Seminar- oder Bildungsveranstaltungspreises.
       
  4. Zahlung
    Die Teilnahmebeiträge werden, wenn in der Seminar- oder Bildungsveranstaltungssausschreibung nicht anders vermerkt, während der Veranstaltung bar erhoben. In einzelnen Fällen erhalten Sie eine Rechnung über den Teilnahmebeitrag zugeschickt. In diesem Fall ist der Teilnahmebeitrag bis zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn zur Zahlung fällig.
     
  5. Nicht in Anspruch genommene Leistungen
    Nimmt der Teilnehmende einzelne Leistungen infolge späterer Anreise oder vorzeitiger Abreise wegen Krankheit oder aus anderen, nicht vom Veranstalter zu vertretenden Gründen nicht in Anspruch, so besteht kein Anspruch auf anteilige Rückerstattung. Der Veranstalter bezahlt jedoch ersparte Aufwendungen zurück, sobald und soweit sie von den einzelnen Leistungsträgern an den Veranstalter tatsächlich zurückerstattet worden sind.
     
  6. Absage
    Der Veranstalter kann eine Maßnahme absagen und vom Vertrag zurücktreten, wenn die erforderliche Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wurde oder die Durchführung der Seminar- oder Bildungsveranstaltung nicht möglich ist, zum Beispiel wenn die Referentin oder der Referent wegen Krankheit verhindert ist, die Seminarräume usw. stehen in Folge höherer Gewalt nicht zur Verfügung.
     
  7. Unterbringung
    Die Unterbringung erfolgt in Zwei- und Mehrbettzimmern. Falls Einzelzimmer vorhanden und gewünscht sind, wird ein Zuschlag berechnet. Dieser ist in den verschiedenen Tagungsstätten unterschiedlich hoch.
     
  8. Haftung
    1. Die vertragliche Haftung des Veranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind (auch die Haftung für die Verletzung vor-, neben- oder nachvertraglicher Pflichten) ist auf den dreifachen Seminar- oder Bildungsveranstaltungspreis beschränkt, soweit
      a) ein Schaden des Teilnehmenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder
      b) der Veranstalter für einen dem Teilnehmenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.
    2. Der Veranstalter haftet nicht für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden.
    3. Bei Ausfall bzw. Absage einer Seminar- oder Bildungsveranstaltung besteht kein Anspruch auf Durchführung der Veranstaltung. Der Veranstalter kann auch nicht zum Ersatz von Reise- oder Übernachtungskosten, Arbeitsausfallkosten oder sonstigen Ansprüchen verpflichtet werden. Für mittelbare Schäden, insbesondere entgangenen Gewinn oder Ansprüche Dritter, wird nicht gehaftet.
       
  9. Verjährung, Datenschutz
    1. Ansprüche des Seminar- oder Bildungsveranstaltungsteilnehmenden gegenüber dem Veranstalter, gleich aus welchem Rechtsgrund - jedoch mit Ausnahme der Ansprüche des Teilnehmenden aus unerlaubter Handlung - verjähren nach einem Jahr ab dem vertraglich vorgesehenen Datum des Endes der Seminar- oder Bildungsveranstaltung.
    2. Die für die Verwaltung der Freizeiten benötigten Personaldaten des Teilnehmenden werden zur Durchführung der Seminar- oder Bildungsveranstaltung mittels EDV gespeichert. Weiter werden die Daten zum Versenden von Informationsmaterial des Veranstalters und zur Abwicklung mit Zuschussgebern (z. B. Landesjugendplan des Landes Baden-Württemberg, Kinder- und Jugendplan des Bundes etc.) verwendet. Daten werden weder verkauft noch in irgendeiner anderen Form Dritten zugänglich gemacht.
       
  10. Gültigkeit
    Sämtliche Angaben über Termine, Preise, Leistungen und Programme entsprechen dem Stand der Drucklegung. Änderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. Nur schriftlich getroffene Absprachen sind gültig. Für Druckfehler wird keine Haftung genommen. Sollte eine der vorstehenden Bestimmungen unwirksam sein oder werden, so behalten die übrigen Bestimmungen gleichwohl Gültigkeit.
     
  11. Veranstalter
    Veranstalter ist das Evangelische Jugendwerk in Württemberg (ejw)
    Postfach 80 03 27, 70503 Stuttgart.
    Gerichtsstand ist der Sitz des Veranstalters.
     

Stand: 01.10.2005
 
... Aktuelle Meldung
03.10.2011
Leider nur noch Warteliste: Experimentelle Bildungsräume
Schon im kommenden Jahr (und nicht erst nach zwei Jahren) gibt es das nächste Playing Arts-Atelier im Kloster Kirchberg: "Under Destruction - stören, zerstören und dann?" heißt dann das Rahmenthema. Die Ausschreibung mit Online-Anmeldemöglichkeit ist jetzt schon auf dem neuen ejw-Bildungsportal verfügbar. [ weiter ]

03.10.2011
Experimentelle Bildungsräume
Seit Anfang Mai sind die Experimentellen Bildungsräume aus dem Bereich der Schülerinnen- und Schülerarbeit herausgelöst und bilden jetzt einen neuen Arbeitsbereich im Evang. Jugendwerk in Württemberg. Erhalten bleibt die Idee, offene und experimentelle und besonders erfahrungsbezogene Bildungsräume für die Jugendbildungsarbeit zu erschließen und dabei in kritischer Weise aktuelle und wichtige Themen aufzugreifen. [ weiter ]

02.10.2011
Foto-Galerie vom Playing Arts-Atelier 2011
Alle neuen Foto-Galerien von Playing Arts-Veranstaltungen sind ab sofort auf der neuen Web-Präsenz der Experimentellen Bildungsräume zu finden. Dort gibt es auch eine Auswahl der sehr vielen Fotos vom Playing Arts-Atelier 2011 "weniger & mehr - Inszenierte Fotografie" mit dem Fotografen Thomas Brenner im Kloster Kirchberg. [ weiter ]

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