Arbeitsstelle Musisch-kulturelle Bildung ...
 
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Playing Arts
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Einblicke in das Playing Arts-Laboratorium 2010-2011

Anfang 2010 startete das 4. Playing Arts-Laboratorium als Fortbildung zur Entfaltung schöpferischer Kräfte und zur Förderung ästhetischer Praxis für verschiedene kirchliche und pädagogische Praxisfelder.


ZU-TEXTEN – LEER-LESEN –UM-SCHREIBEN

PA-Labor

Wenn die Gewohnheiten im Umgang mit Sprache zurück treten können, öffnet sich ein wenig bespieltes Feld: Text-Baustellen locken die Neugier und der Wagemut findet und erfindet neue Worte, Sprach-Bilder und Text-Stücke. Ein Spielfeld öffnet sich: "Die Schreiblust wecken und geheime Texte beamen, die Handschrift drucken - unbekannte Worte orten und Texte verdunsten lassen, bis nur noch die Worte übrig sind, auf die ich nicht verzichten mag. ZuTexten, LeerLesen und UmSchreiben."
Mit diesem wortlastigen und wortluftigen Wochenend-Seminar ist das 4. Playing Arts-Laboratorium fast zu Ende, fast.

Mai 2011, Hohenwart Forum bei Pforzheim, Eva-Maria Beller und Robby Höschele
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Spiel – Spiritualität – Lebenskunst

PA-Labor

"Spiel" - das war für die Gruppe kein ganz neuer Begriff mehr, "Spiritualität" – ein Suchbegriff und noch dazu sehr vieldeutig, "Lebenskunst" – der Wunsch, dass sich von diesen unverfügbaren Dimensionen des Spiels und der Spiritualität etwas ins praktische Leben einschleicht, damit das Leben gut gelingt. Es gibt nämlich eine Energie des Spiels, die sich oft nur jenseits von Pflichterfüllung und fremdbestimmten Ansprüchen entfaltet. Diese Energie ist unverfügbar, letztlich nicht planbar.
Die Lebens-Fragen: "Was nährt mich? Was kommt mir auf den Tisch?" bieten ein offenes Spielfeld für die vielen Dimensionen zwischen alltäglichen Gesten, Spiritualität und Ästhetik. Es gibt in verschiedenen religiösen Traditionen die Erfahrung, dass die Begegnung mit dem Göttlichen den Menschen nährt. Im Spiel empfindlich sein für den Geschmack am Göttlichen und für die Geschmacks-Nuancen im Leben.
An diesem Wochenende wurde nicht gekocht und dennoch hatte die Szenerie etwas von einer Küche, von einer großen Farbenküche. Alle hatten ihren eigenen Tisch und es spielten – vielleicht eher indirekt – Fragen des Kochens eine Rolle: Was hast du angerichtet? Was köchelt so vor sich hin? Was probierst du?

Februar 2011, Hohenwart-Forum bei Pforzheim, Petra Dais und Robby Höschele
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NATUR – KULTUR - PERFORMANCE

PA-Labor

Das zentrale Thema war Performance im Spannungsfeld zwischen Natur und Kultur. Interessant ist daran nicht nur die Frage, wie kann die Vielfalt der Spielmöglichkeiten für ein Wochenende begrenzt und dennoch viel Spielraum offen gehalten werden. Performance als Kunstform zeigt sich als das Prozesshafte, Fließende, Vergängliche schlechthin. Deshalb passt Performancekunst auch sehr gut in den Zusammenhang von Playing Arts. Das Spielmaterial war auf Papp-Schachteln begrenzt – die gab es dafür aber in Hülle und Fülle. Was findet der menschliche Körper mit den rechteckigen Papp-Schachteln zu spielen? Wir haben dafür den Begriff "Inkartonation" erfunden.

Oktober 2010, Hohenwart Forum bei Pforzheim, Thomas Putze und Robby Höschele
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KÖRPER – TANZ – ENTFALTUNG

PA-Labor

Tanz ist eine der ersten Kunst- und Ausdrucksformen des Menschen. Sie ist flüchtig, entsteht im Moment und folgt spontanen, inneren Bewegungsentwürfen. Die eigenen Bewegungsmöglichkeiten entdecken und erweitern und die Körpersprache als Kommunikationsmittel ausloten.
In Improvisationen, mit Musik und in der Begegnung mit einer Art Selbstportrait wurde die eigene Bewegungsneugier unterstützt und das Bewegungsspiel gefördert. Dabei wurde auch erkennbar, welche Möglichkeiten sich im Tanz für das eigene Praxisfeld in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen eröffnen lassen.

Juli 2010, Hohenwart Forum bei Pforzheim, Elke Scheller und Robby Höschele

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SPIEL – KUNST – EIGENSINN

PA-Labor

Den Künsten neugierig begegnen, sich anrühren oder aus der Fassung bringen lassen – um nach eigensinnigen Gestaltungsregeln selbst schöpferisch aktiv zu werden. Sich vom Spiel der Kunst zur Kunst des Spiels leiten lassen. Inspiriert von Künstlerinnen und Künstlern, deren Kunst, den verwendeten Materialien und Gestaltungsregeln/-ideen wurde zu eigensinnigen schöpferischen Versuchen angeregt. So lässt sich entdecken, wohin einen Kunst führen kann.
Neben dem Künstler Erwin Wurm und seinen „One Minute Sculptures“ ging es ums QUADRAT. Gerade diese ausgeglichene, klare, ruhende und statisch wirkende geometrische Grundform soll Inspiration zum schöpferischen Spiel sein? Es zeigte sich, dass darin einige Reize und viele Möglichkeiten verborgen lagen.

April 2010, Hohenwart Forum bei Pforzheim, Eva-Maria Beller und Robby Höschele

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Am Anfang war das Spiel: Neugier – Bewegung – Spiel

PA-Labor

Spiel ist ein altes und weit reichendes Menschheitsthema: Spiele der Kindheit, Spiel-Regeln, Spiel-Orte, Spiel-Themen, Spiel-Ideen. Und alles hat mit Neugier und dem Hin und Her von Bewegungen zu tun – was Spiel hat sitzt nicht fest.
Das Seminar führte hinein in diese Spielräume des Spiels mit ihren vielfältigen Ausprägungen. Es ging um die Idee von Playing Arts und um Begriffe und Phänomene, die damit direkt zu tun haben, wie z.B. Resonanz, aber vor allem ging es darum, Erfahrungen im Spiel zu machen. Dafür gab es u.a. eine Spiel- und Gestaltungsaktion mit weißem Papier als Grundmaterial. Eine von einem eigenen Kinderfoto ausgehende schöpferische Fotoverwandlung begleitete das gesamte Seminar.

Februar 2010, Hohenwart Forum bei Pforzheim, Eva-Maria Beller und Robby Höschele

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... Aktuelle Meldung
03.01.2012
Playing Arts gehört jetzt zum Arbeitsbereich "Experimentelle Bildungsräume im ejw"
Das ist der neue Arbeitsbereich im ejw mit Playing Arts, Jugendkirchen in Kirchenräumen und Bildung im Web 2.0 Dahinter steht die Idee, offene und experimentelle und besonders erfahrungsbezogene Bildungsräume für die Jugendbildungsarbeit zu erschließen und dabei in kritischer Weise aktuelle und wichtige Themen aufzugreifen. Damit beauftragt ist Robby Höschele, bisher Teamleiter der Arbeitsstelle Musisch-kulturelle Bildung. Playing Arts als längst schon experimentelle und erfahrungsbezogene Form ästhetischer Bildung nimmt er in den neuen Arbeitsbereich mit. [ weiter ]

03.10.2011
Leider nur noch Warteliste: Experimentelle Bildungsräume
Schon im kommenden Jahr (und nicht erst nach zwei Jahren) gibt es das nächste Playing Arts-Atelier im Kloster Kirchberg: "Under Destruction - stören, zerstören und dann?" heißt dann das Rahmenthema. Die Ausschreibung mit Online-Anmeldemöglichkeit ist jetzt schon auf dem neuen ejw-Bildungsportal verfügbar. [ weiter ]

03.10.2011
Experimentelle Bildungsräume
Seit Anfang Mai sind die Experimentellen Bildungsräume aus dem Bereich der Schülerinnen- und Schülerarbeit herausgelöst und bilden jetzt einen neuen Arbeitsbereich im Evang. Jugendwerk in Württemberg. Erhalten bleibt die Idee, offene und experimentelle und besonders erfahrungsbezogene Bildungsräume für die Jugendbildungsarbeit zu erschließen und dabei in kritischer Weise aktuelle und wichtige Themen aufzugreifen. [ weiter ]

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